HSG Lachte-Lutter – SV Garßen-Celle 23:16 (13:10); HSG Heidmark III – HSG Lachte-Lutter 27:10 (12:6)

Im ersten Spiel des Turniertages trafen die Jungs aus Lachendorf auf die Mannschaft aus Garßen. In der voran gegangenen Trainingseinheit wurde intensiv die offensive Abwehr besprochen und trainiert. Dies zeigte im Spiel die gewünschte Wirkung: Garßen wurde früh und nachhaltig im Spielaufbau gestört. Die in orange gekleideten Gegner konnten jedoch mehrfach völlig unnötige Ballverluste aus ungenauem, geradezu fahrlässigem Passspiel der im Angriff anfänglich sehr unkoodinierten Lachendorfer nutzen und sogar mehrfach einen zwei-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Nach etwa zehn Minuten Spielzeit waren schließlich alle Spieler aus dem Winterschlaf erwacht und Lachte-Lutter konnten erstmals ihrerseits einen drei-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Insbesondere Kjell sorgte mit mehreren guten und konsequenten Kontern für den Umschwung. Der Abstand von drei Toren wurde gehalten und die Halbzeit mit 13:10 Toren eingeläutet. Aus unverständlichen Gründen drängte der Schiedsrichter darauf, unverzüglich weiter zu spielen. Weder eine Besprechung mit den Trainern noch eine Trinkpause sollte stattfinden. Da dennoch alle Spieler zumindest einen Schluck aus ihren Trinkflaschen nehmen durften wurde sogleich eine gelbe Karte gegen die Bank wegen Spielverzögerung ausgesprochen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Führung schnell auf sechs Tore beim 16:10 ausgebaut. Danach erfolgten diverse Wechsel. Der Abstand von sechs Toren war zu keiner Zeit mehr gefährdet und wurde bis zum Ende der Spielzeit mit dem Endstand 23:16 gehalten.

Es spielten
Malte-Jasper (Tor), Kjell (8, mE), Michel (6), Finn (5, mE), Louis K. (2), Alexander (1), Micha (1), Jan-Luca, Joel, Mika, Roman

Die zweite Begegnung gegen die sehr junge, aber technisch starke Mannschaft Heidmark 3 verlief erwartungsgemäß völlig anders. Mit sehr großer Lauffreude und gutem individuellem Stellungsspiel stellte der Gegner aus dem Nachbarkreis uns vor große Probleme. Schnell setzte er sich über 2:0 auf 6:1 vorentscheidend ab. Auch der starke Torwart des Gegners sorgte für reichlich Frust, da er unplatzierte Torwürfe gnadenlos hielt. So endete manche gute, individuelle Aktion im Angriff in den Armen des Heidmarker Schlussmannes.
Nachdem der Ausgang des Spieles relativ früh fest zu stehen schien, wurde die restliche Spielzeit vor allem dazu genutzt, um Spielanteile zu verteilen und auch mal ungewohnte Positionen auszuprobieren.

Es spielten
Malte-Jasper (Tor), Kjell (5, mE), Finn (2, mE), Alexander (1), Micha (1), Michel (1), Jan-Luca, Joel, Louis K., Mika, Roman

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